Fertig mit der Kuschelpolitik!

Donnerstag, 20. Mai 2010
Vincenz Rentsch

Gedanken zur Jugendgewalt

Die Jugendgewalt hat ein untragbares Ausmass angenommen: Gewalttäter prügeln auch auf bewusstlos am Boden liegende Opfer weiter ein, schlagen Familienväter vor den Augen ihrer Kinder bewusstlos und greifen sogar Polizisten an. Was jedoch am meisten schockiert: Die Täter sind jünger denn je!
Woher stammt diese Gewaltbereitschaft? Noch so gerne verweisen Politiker auf die veränderte Medienlandschaft und die Perspektivlosigkeit der Jugendlichen. Erklärungen dieser Art mögen ihre Richtigkeit haben, werden aber allzu häufig missbraucht, um die eigentliche Verantwortung der Eltern und des jugendlichen Straftäters zu vertuschen.
Eine überwiegende Mehrheit hält sich an die Regeln. Nur eine kleine Minderheit macht ständig durch negative Schlagzeilen auf sich aufmerksam. Fakt ist: Derart viel brutale Jugendgewalt wie heute hat es noch nie gegeben! Aus diesem Grund mache ich mich stark für folgende drei Punkte:

Jugendliche Intensivtäter sind nach dem Erwachsenenstrafrecht zu beurteilen!
Intensivtäter sind keine Lausbuben, die sich während ihrer Pubertät einen Streich erlauben. Intensivtäter sind unbelehrbare Wiederholungstäter. Die milden Strafen des Jugendstrafrechts schrecken weder Erst- noch Wiederholungstäter ab. Wer fähig ist eine solch schwere Straftat zu begehen, der soll auch nach dem Erwachsenenrecht bestraft werden.

Eltern müssen zur Mitverantwortung gezogen werden!
Eltern, die ihrer Erziehungsaufgabe nicht nachkommen wollen und deren Kinder schwer kriminell werden, sollen bei offensichtlichen Versäumnissen mit Busse, einem Pflichtkurs oder im Härtefall mit dem Entzug der Vormundschaft bestraft werden.

Schwerkriminelle Ausländer sind konsequent auszuschaffen!
Wenige Ausländer werden mehrmals schwer straffällig und sind als Intensivtäter zu bezeichnen; diese sind als Gäste nicht mehr Willkommen und müssen ausgewiesen werden!
Kurzum: Die Kuschelpolitik in Sachen Jugendkriminalität ist definitiv gescheitert!.  Mir sind Prävention und Wiedereingliederung auch grosse Anliegen, doch gehört eine konsequente Bestrafung der Verantwortlichen ebenso dazu!

Vincenz Rentsch
Präsident Jungfreisinnige St.Gallen


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