Parkplatzkonsens: Gewinn für alle
Freitag, 21. Mai 2010
Stadt St.Gallen und ihr Parkplatzkonsens
Seit guten vier Wochen steht der Parkplatzkonsens – eine Vereinbarung zwischen den Fraktionen des Stadtparlaments, dem Stadtrat und massgeblichen Verbänden. Demnach soll für die nächsten 15 Jahre die Zahl der oberirdischen öffentlichen Parkplätze in der Innenstadt – im Gebiet zwischen Kreuzbleiche/Güterbahnhof und Kantonsspital/Olma-Areal – bei 4500 «eingefroren» und damit nicht mehr erhöht werden.
Diese Vereinbarung ist sehr bemerkenswert und stellt den Verhandlungspartnern ein gutes Zeugnis aus.
In Gesprächen stelle ich nun fest, dass sich die Diskussion einseitig auf die Erstellung der neuen und gleichzeitig letzten Parkgarage am Schibenertor fokussiert. Dabei geht es mit dem Parkplatzkonsens um weit mehr als bloss um eine Parkgarage. Es geht darum, das Parkplatzangebot zu begrenzen und gleichzeitig oberirdische Parkplätze in Parkhäuser zu verlegen. Damit werden Flächen für Nutzungen im öffentlichen Interesse frei, insbesondere für den Velo- und Fussgängerverkehr. Es entstehen neue Begegnungs- und Aufenthaltszonen. Konkret werden in der Alt- und Innenstadt 149 oberirdische öffentliche Parkplätze aufgehoben.
Die folgende Aufzählung zeigt Beispiele, wo das geschieht, ist aber unvollständig. Aufgehoben werden Parkplätze in der nördlichen Altstadt, in Metzger-, Kirch- und Engelgasse. Das öffnet den Weg, um vorhandenes Entwicklungspotenzial zu nutzen. Aufgehoben werden Parkplätze längs der Poststrasse und beim Grabenpärkli. Dieses könnte somit neu gestaltet und gar vergrössert werden. Aufgehoben werden Parkplätze am Blumenbergplatz und längs der Bahnhofstrasse. So entsteht Platz für den öffentlichen Verkehr und für Velospuren. Aufgehoben werden auch die Parkplätze auf dem Pic-o-Pello-Platz.
Ich bin davon überzeugt, dass die Aufhebung von 149 oberirdischen Parkplätzen und deren fast vollständige Verlegung in eine moderne und attraktive Parkgarage an bester Lage für die Alt- und Innenstadt neue Gestaltungsmöglichkeiten schafft. Der Parkplatzkonsens ist als Gesamtes betrachtet ein Gewinn für alle.
Albert Rüesch
Stadtparlamentarier, St.Gallen
In Gesprächen stelle ich nun fest, dass sich die Diskussion einseitig auf die Erstellung der neuen und gleichzeitig letzten Parkgarage am Schibenertor fokussiert. Dabei geht es mit dem Parkplatzkonsens um weit mehr als bloss um eine Parkgarage. Es geht darum, das Parkplatzangebot zu begrenzen und gleichzeitig oberirdische Parkplätze in Parkhäuser zu verlegen. Damit werden Flächen für Nutzungen im öffentlichen Interesse frei, insbesondere für den Velo- und Fussgängerverkehr. Es entstehen neue Begegnungs- und Aufenthaltszonen. Konkret werden in der Alt- und Innenstadt 149 oberirdische öffentliche Parkplätze aufgehoben.
Die folgende Aufzählung zeigt Beispiele, wo das geschieht, ist aber unvollständig. Aufgehoben werden Parkplätze in der nördlichen Altstadt, in Metzger-, Kirch- und Engelgasse. Das öffnet den Weg, um vorhandenes Entwicklungspotenzial zu nutzen. Aufgehoben werden Parkplätze längs der Poststrasse und beim Grabenpärkli. Dieses könnte somit neu gestaltet und gar vergrössert werden. Aufgehoben werden Parkplätze am Blumenbergplatz und längs der Bahnhofstrasse. So entsteht Platz für den öffentlichen Verkehr und für Velospuren. Aufgehoben werden auch die Parkplätze auf dem Pic-o-Pello-Platz.
Ich bin davon überzeugt, dass die Aufhebung von 149 oberirdischen Parkplätzen und deren fast vollständige Verlegung in eine moderne und attraktive Parkgarage an bester Lage für die Alt- und Innenstadt neue Gestaltungsmöglichkeiten schafft. Der Parkplatzkonsens ist als Gesamtes betrachtet ein Gewinn für alle.
Albert Rüesch
Stadtparlamentarier, St.Gallen
Themengebiet: Allgemeines, Gemeinde
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Schön dass Ihr alle so lieb und nett miteinander umgehen könnt.
Trotzdem bleibt die städtische Verkehrspolitik weiterhin konzeptlos.
Ein paar Massnahmen hier, ein paar Korrekturen dort.
Mit dem immergleichen Resultat, dass man keinerlei Probleme gelöst, sondern diese nur wieder in die Zukunft verschoben hat.
Gewinn für alle?
Können Kinder, die mit dem Velo in die Innenstadt gelangen wollen, diese dadurch besser und sicherer erreichen?
Freie Wahl des Verkehrsmittels wie es Stadträtin Béery nach Annahme der Städteinitiative propagiert, zählt für Kinder nicht?
Velofahrende Kinder haben in der Stadt eh nichts zu suchen. Die sollen sich mittels Projekten wie zB. Purzelbaum oder in Sportclubs genügend bewegen. Hauptsache die Strassen sind frei für Elterntaxis.
Bei den momentan massiv überhöhten Ozonwerten ist es Kindern nicht anzuraten, Velo zu fahren.
Was machen unsere verantwortlichen Politiker dagegen? Nichts.
Hauptsache der motorisierte Strassenverkehr rollt staufrei, wenn auch auf Kosten der Gesundheit von Kindern.